» Wer einen Tag lang glücklich sein will
der betrinke sich.
Wer einen Monat lang glücklich sein will
der schlachte ein Schwein und esse es auf.
Wer ein Jahr glücklich sein will, der heirate
Wer ein Leben lang glücklich sein will,
der werde Gärtner. «
Chinesisches Sprichwort
Der Garten im April
Endlich zeigt sich die Natur wieder von ihrer farbenfrohen Seite. Das warme Frühlingswetter sorgt für kräftiges Wachstum. Überall grünt und blüht es. Im April ist Pflanzzeit für neue Stauden und Gehölze, einjährige Sommerblumen werden ausgesät. Doch auch im Gemüsegarten gibt es nun jede Menge zu tun.
Salat an den Start
Wenn es die Witterung zulässt, kann ab Anfang April Salat gepflanzt werden. Je früher der Pflanztermin, desto wichtiger ist beim Salatanbau die Verwendung pikierter oder getopfter Pflanzen. Wenn Sie auf kontinuierliche Versorgung mit Kopfsalat Wert legen, sollten Sie nicht zu viel auf einmal setzen, sondern in Abständen von 14 bis 18 Tagen nachpflanzen. Nutzen Sie dabei alle Möglichkeiten des Mischanbaus, z. B. mit Möhren, Radies oder Kohlrabi. Besonders wichtig beim Kopfsalat ist die richtige Pflanztiefe, sonst unterbleibt die Kopfbildung. Die meist noch an den Jungpflanzen sichtbaren Keimblätter müssen dicht über der Erde stehen. Wenn sich die Salatpflanzen dabei auch etwas umlegen, so ist das immer noch besser, als sie zu tief zu pflanzen. Sie beugen somit auch Umfallkrankheiten durch Fäulnispilze vor. Als Pflanzabstände für den Frühanbau von Kopfsalat genügen 20 x 20 cm.
Ein Platz für Pfefferminze
Frische Pfefferminze ist unübertroffen in ihrem Aroma, nicht nur im Mojito. Die einfachste Vermehrung ist die durch Ausläufer (Wurzelsprosse), die beim Teilen alter Pflanzen anfallen. Aus Samen gezogene Pfefferminze ist immer minderwertig und produziert nur wenig ätherisches Öl (das gleiche gilt für Estragon). Versorgen Sie sich daher mit qualitativem Pflanzgut aus einem Fachmarkt oder durchstöbern Sie Liebhaberangebote im Internet. Es gibt zahlreiche Minze-Hybriden mit zum Teil exotischen Aromen, wie die Orangen- oder Ananasminze. Obwohl man Pfefferminze nur etwa 3 Jahre am gleichen Standort wachsen lässt, verlangt sie nährstoffreichen und gut mit Humus versorgten Boden. Feuchte Böden und halbschattige Lagen sind für die Pfefferminze optimal, obwohl sie auch volle Sonne verträgt. Minze braucht viel Platz und gehört deshalb nicht in das Kräuterbeet oder die Kräuterspirale. Sie würde dort schnell allen anderen Zöglingen Konkurrenz machen oder sie überwuchern.
Beerenblüte: Keine Chance für Spätfrost
Blühende Beerensträucher kann man durch Überspannen mit Vlies oder Jutegewebe gegen Nachtfröste schützen. Gerade in hoch liegenden Gegenden mit frostgefährdeten Gebieten sollten Sie dazu in jedem Frühjahr die Vorbereitungen treffen, sonst fällt die Beerenernte aus. Leichte Gerüste aus schwachen Latten oder Stangen genügen vollauf. Bei Frostgefahr brauchen Sie dann nur das Deckmaterial darüber zu spannen.
Genügsamer Dauerblüher
Einjähriges Steinkraut oder auch Duftsteinrich (Lobularia maritima), das übrigens zu den Kohlgewächsen gehört, wird je nach Sorte 12 bis 30 cm hoch und ist eine der schönsten Sommerblumen für Einfassungen und Blütenteppiche mit intensivem Duft. Viel Sonne, nicht zu nährstoffreiche und mehr trockene Böden sagen dem Steinkraut am besten zu. Die Aussaat beginnt Mitte April. Nach der Keimung, die bei warmem Wetter bereits nach 8 Tagen beginnt, werden die Pflanzen verzogen, so dass nur alle 10 bis 15 cm ein Tuff steht. Bei Trockenheit muss in der Jungpflanzenphase durchdringend gewässert werden. Empfehlenswerte Sorten sind z. B. 'Schneeteppich' (weiß blühend) oder 'Königsteppich' (tiefviolett blühend).
Schattenwand aus Sonnenblumen
Wer seinen Komposthaufen gegen Sonnenbestrahlung schützen will, kann auf Sonnenblumen oder Mais zurückgreifen. Die Vorbereitungen dafür erledigen Sie jetzt. Werfen Sie dazu einen etwa 30 cm breiten und ebenso tiefen Graben aus. Die ausgeworfene Erde wird reichlich mit Kompost vermischt und wieder eingefüllt. Auf diesem Streifen ausgesäte Sonnenblumen oder auch Mais wachsen so üppig, dass sie ihren Zweck voll erfüllen.
Salat an den Start
Wenn es die Witterung zulässt, kann ab Anfang April Salat gepflanzt werden. Je früher der Pflanztermin, desto wichtiger ist beim Salatanbau die Verwendung pikierter oder getopfter Pflanzen. Wenn Sie auf kontinuierliche Versorgung mit Kopfsalat Wert legen, sollten Sie nicht zu viel auf einmal setzen, sondern in Abständen von 14 bis 18 Tagen nachpflanzen. Nutzen Sie dabei alle Möglichkeiten des Mischanbaus, z. B. mit Möhren, Radies oder Kohlrabi. Besonders wichtig beim Kopfsalat ist die richtige Pflanztiefe, sonst unterbleibt die Kopfbildung. Die meist noch an den Jungpflanzen sichtbaren Keimblätter müssen dicht über der Erde stehen. Wenn sich die Salatpflanzen dabei auch etwas umlegen, so ist das immer noch besser, als sie zu tief zu pflanzen. Sie beugen somit auch Umfallkrankheiten durch Fäulnispilze vor. Als Pflanzabstände für den Frühanbau von Kopfsalat genügen 20 x 20 cm.Ein Platz für Pfefferminze
Frische Pfefferminze ist unübertroffen in ihrem Aroma, nicht nur im Mojito. Die einfachste Vermehrung ist die durch Ausläufer (Wurzelsprosse), die beim Teilen alter Pflanzen anfallen. Aus Samen gezogene Pfefferminze ist immer minderwertig und produziert nur wenig ätherisches Öl (das gleiche gilt für Estragon). Versorgen Sie sich daher mit qualitativem Pflanzgut aus einem Fachmarkt oder durchstöbern Sie Liebhaberangebote im Internet. Es gibt zahlreiche Minze-Hybriden mit zum Teil exotischen Aromen, wie die Orangen- oder Ananasminze. Obwohl man Pfefferminze nur etwa 3 Jahre am gleichen Standort wachsen lässt, verlangt sie nährstoffreichen und gut mit Humus versorgten Boden. Feuchte Böden und halbschattige Lagen sind für die Pfefferminze optimal, obwohl sie auch volle Sonne verträgt. Minze braucht viel Platz und gehört deshalb nicht in das Kräuterbeet oder die Kräuterspirale. Sie würde dort schnell allen anderen Zöglingen Konkurrenz machen oder sie überwuchern.Beerenblüte: Keine Chance für Spätfrost
Blühende Beerensträucher kann man durch Überspannen mit Vlies oder Jutegewebe gegen Nachtfröste schützen. Gerade in hoch liegenden Gegenden mit frostgefährdeten Gebieten sollten Sie dazu in jedem Frühjahr die Vorbereitungen treffen, sonst fällt die Beerenernte aus. Leichte Gerüste aus schwachen Latten oder Stangen genügen vollauf. Bei Frostgefahr brauchen Sie dann nur das Deckmaterial darüber zu spannen.Genügsamer Dauerblüher
Einjähriges Steinkraut oder auch Duftsteinrich (Lobularia maritima), das übrigens zu den Kohlgewächsen gehört, wird je nach Sorte 12 bis 30 cm hoch und ist eine der schönsten Sommerblumen für Einfassungen und Blütenteppiche mit intensivem Duft. Viel Sonne, nicht zu nährstoffreiche und mehr trockene Böden sagen dem Steinkraut am besten zu. Die Aussaat beginnt Mitte April. Nach der Keimung, die bei warmem Wetter bereits nach 8 Tagen beginnt, werden die Pflanzen verzogen, so dass nur alle 10 bis 15 cm ein Tuff steht. Bei Trockenheit muss in der Jungpflanzenphase durchdringend gewässert werden. Empfehlenswerte Sorten sind z. B. 'Schneeteppich' (weiß blühend) oder 'Königsteppich' (tiefviolett blühend).Schattenwand aus Sonnenblumen
Wer seinen Komposthaufen gegen Sonnenbestrahlung schützen will, kann auf Sonnenblumen oder Mais zurückgreifen. Die Vorbereitungen dafür erledigen Sie jetzt. Werfen Sie dazu einen etwa 30 cm breiten und ebenso tiefen Graben aus. Die ausgeworfene Erde wird reichlich mit Kompost vermischt und wieder eingefüllt. Auf diesem Streifen ausgesäte Sonnenblumen oder auch Mais wachsen so üppig, dass sie ihren Zweck voll erfüllen.
(Autor: Thomas Wagner, Fotos: BDG)
