» Wer mit seinem Garten schon zufrieden ist, verdient ihn nicht «
Karl Foerster
Der Garten im Februar
Bei ersten Stauden, Zwiebeln und Ziergehölzen warten die Blütenknospen bereits auf ein paar milde Tage, um endlich aufzubrechen. Nach dem tristen Winter sind solche Frühblüher im Garten eine Augenweide. Wohl dem, der im Herbst mit üppigen Pflanzungen diese ersten Farbtupfer vorbereitet hat. Bei günstiger Witterung können im Garten die ersten Arbeiten beginnen.
Gemüse: Saatbeet vorbereiten
Nicht jeder Hobbygärtner kann oder möchte auf Frühbeete oder kalte Kleingewächshäuser zurückgreifen, um möglichst früh zu bestellen. Das ist auch nicht unbedingt notwendig. Denn im Freiland kann leichter Boden in sonniger Lage, der frostfrei ist, schon ab Ende Februar für Saaten vorbereitet werden. Als Kultur kommen frühe Möhren, Radieschen oder Saubohnen in Frage. Auch bei Zwiebelsaat gilt: Je früher desto besser. Um die Winterfeuchtigkeit zu halten, wird das Land nur mit einem Grubber bearbeitet und mit der Harke zu einem feinkrümeligen Saatbett vorbereitet. Stecken Sie gleichzeitig die Wege ab, treten diese fest oder legen schmale Lattenroste aus. Vermeiden Sie auf alle Fälle das Ausschaufeln der Arbeitswege. Andernfalls stehen später die Randreihen Ihrer Gemüsekulturen bei sonnigem Wetter stets zu trocken. Das Wachstum leidet darunter wesentlich.
Obst: Leimringe entfernen
Die im Herbst an die Obstbäume angelegten Leimringe (und Wellpappmanschetten) sollten im Laufe des Februars entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden. Gehen Sie dabei sehr sorgfältig vor. Unter den Rändern der Leimringe haben oft weitere Schadorganismen Unterschlupf gefunden. Auch Frostspannerweibchen können dort ihre Eier abgelegt haben. Prüfen Sie also auch alle Rindenrisse und die Bereich ober- und unterhalb des Leimringes genau.
Zierpflanzen: Stauden festtreten
Wenn der Boden im Ziergarten völlig aufgetaut ist, kontrollieren Sie, ob die im Herbst gepflanzten Stauden durch Frost emporgehoben wurden. Wer das nicht beachtet, kann unter Umständen große Verluste im Staudenbeet erleiden. Je nach Stärke der Lockerung müssen die betreffenden Pflanzen herausgehoben und neu gepflanzt oder eben nur festgedrückt werden. Ist der Boden nur mäßig feucht, empfiehlt es sich, anschließend zu wässern. Im Steingarten zeigen sich Ende Februar die ersten Blüten, beispielsweise des Winterlings. Entfernen Sie das als Winterschutz aufgelegte Fichtenreisig und Falllaub, um den Frühblühern ein ungehindertes Durchkommen ans Tageslicht zu ermöglichen. Lassen Sie den Winterschutz trotzdem in der Nähe liegen: So können Sie bei starken Frösten immer noch einen leichten Schutz geben.
Zimmergarten: Pelargonien topfen
Trocken überwinterte Pelargonien (Geranien) schneiden Sie Ende Februar zurück und topfen diese in neues Substrat. Buschige Exemplare erzielen Sie, wenn jeder Trieb auf ein Drittel seiner Länge gekürzt wird. Der Schnitt sollte stets zwischen zwei Augen (ruhende Knospen) erfolgen. Die Wurzeln werden von trockener Erde befreit und um die Hälfte gekürzt. Die so vorbereiteten Pflanzen erhalten verhältnismäßig kleine Töpfe (ca. 9 cm Durchmesser). Als Substrat kommt Einheitserde mit etwas Sand vermischt zur Anwendung. Nur mäßig feucht gehalten ist ein heller Standort bei kühlen Temperaturen (nicht über 20° Celsius) für einen kräftigen Neuaustrieb unerlässlich. Ab Ende April werden die Pelargonien allmählich an ihren sonnigen Freilandaufenthalt gewöhnt.
(Autor: Thomas Wagner, Fotos: BDG)
Gemüse: Saatbeet vorbereiten
Nicht jeder Hobbygärtner kann oder möchte auf Frühbeete oder kalte Kleingewächshäuser zurückgreifen, um möglichst früh zu bestellen. Das ist auch nicht unbedingt notwendig. Denn im Freiland kann leichter Boden in sonniger Lage, der frostfrei ist, schon ab Ende Februar für Saaten vorbereitet werden. Als Kultur kommen frühe Möhren, Radieschen oder Saubohnen in Frage. Auch bei Zwiebelsaat gilt: Je früher desto besser. Um die Winterfeuchtigkeit zu halten, wird das Land nur mit einem Grubber bearbeitet und mit der Harke zu einem feinkrümeligen Saatbett vorbereitet. Stecken Sie gleichzeitig die Wege ab, treten diese fest oder legen schmale Lattenroste aus. Vermeiden Sie auf alle Fälle das Ausschaufeln der Arbeitswege. Andernfalls stehen später die Randreihen Ihrer Gemüsekulturen bei sonnigem Wetter stets zu trocken. Das Wachstum leidet darunter wesentlich. Obst: Leimringe entfernen
Die im Herbst an die Obstbäume angelegten Leimringe (und Wellpappmanschetten) sollten im Laufe des Februars entfernt und über den Hausmüll entsorgt werden. Gehen Sie dabei sehr sorgfältig vor. Unter den Rändern der Leimringe haben oft weitere Schadorganismen Unterschlupf gefunden. Auch Frostspannerweibchen können dort ihre Eier abgelegt haben. Prüfen Sie also auch alle Rindenrisse und die Bereich ober- und unterhalb des Leimringes genau.Zierpflanzen: Stauden festtreten
Wenn der Boden im Ziergarten völlig aufgetaut ist, kontrollieren Sie, ob die im Herbst gepflanzten Stauden durch Frost emporgehoben wurden. Wer das nicht beachtet, kann unter Umständen große Verluste im Staudenbeet erleiden. Je nach Stärke der Lockerung müssen die betreffenden Pflanzen herausgehoben und neu gepflanzt oder eben nur festgedrückt werden. Ist der Boden nur mäßig feucht, empfiehlt es sich, anschließend zu wässern. Im Steingarten zeigen sich Ende Februar die ersten Blüten, beispielsweise des Winterlings. Entfernen Sie das als Winterschutz aufgelegte Fichtenreisig und Falllaub, um den Frühblühern ein ungehindertes Durchkommen ans Tageslicht zu ermöglichen. Lassen Sie den Winterschutz trotzdem in der Nähe liegen: So können Sie bei starken Frösten immer noch einen leichten Schutz geben.Zimmergarten: Pelargonien topfen
Trocken überwinterte Pelargonien (Geranien) schneiden Sie Ende Februar zurück und topfen diese in neues Substrat. Buschige Exemplare erzielen Sie, wenn jeder Trieb auf ein Drittel seiner Länge gekürzt wird. Der Schnitt sollte stets zwischen zwei Augen (ruhende Knospen) erfolgen. Die Wurzeln werden von trockener Erde befreit und um die Hälfte gekürzt. Die so vorbereiteten Pflanzen erhalten verhältnismäßig kleine Töpfe (ca. 9 cm Durchmesser). Als Substrat kommt Einheitserde mit etwas Sand vermischt zur Anwendung. Nur mäßig feucht gehalten ist ein heller Standort bei kühlen Temperaturen (nicht über 20° Celsius) für einen kräftigen Neuaustrieb unerlässlich. Ab Ende April werden die Pelargonien allmählich an ihren sonnigen Freilandaufenthalt gewöhnt.(Autor: Thomas Wagner, Fotos: BDG)
